Büro- und Wohnhaus Laur-Park Brugg, pool Architekten | BAUKOBOX

Büro- und Wohnhaus Laur-Park

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2012
Büro- / Verwaltungsgebäude
Laur-Park
5200 Brugg
Schweiz
hinterlüftet
Satteldach
Lochfassade
Holz
Büro- / Verwaltungsgebäude
Architekt
Architekt
pool Architekten

Rund um seinen Hauptsitz in Brugg besitzt der Schweizerische Bauernverband mehrere zentral gelegene Liegenschaften, die sich für eine Nachverdichtung anboten. Die dafür konzipierten Neubauten, ein Büro- und ein Wohnhaus, bilden zusammen mit dem „Haus des Schweizer Bauern“, dem Schilplinhaus und dem Vindonissa-Museum ein Ensemble. Alt und Neu fügen sich zu einem Mosaik von Häusern, Garten- und Hofräumen. Sie schaffen sich in ihrer Geschlossenheit eine eigene Identität als Gegenüber von Altstadt, Schulanlage und Wohnquartier.

Das Bürohaus stellt die Erweiterung des SBV-Hauptsitzes dar. Der südseitig geknickte dreigeschossige Bau liegt lang gezogen und wie ein Passstück in seiner Umgebung. Struktur und Materialisierung suchen einen ideellen Bezug zum Auftraggeber und damit auch zur Schweizer Holzbautradition.

Die lichtdurchfluteten Räume werden geprägt von der sichtbaren Holzkonstruktion. Der Fenster- und Stützenraster von 1.35 m bildet das Grundmass sowohl für die Raumteilung als auch für die in Holz im Verbund mit Beton konstruierten Rippendecken. Die unter dem Rhythmus der Balken frei unterteilbaren Etagen erlauben unterschiedliche Arbeitswelten, vom Grossraum- über das Gruppen- bis zum Einzelbüro. Membranartige Verglasungen umgrenzen den transparenten Gang. Die geräumige Eingangshalle ist auch Cafeteria; sie dient als Treffpunkt der umliegenden Bauten. Im zweiten Stock werden vier grosszügig geschnittene Wohnungen angeboten. Eine Loggia über die gesamte Länge der Südfassade schafft für sie gut geschützte Aussenräume.

Im Sinne einer ökologisch nachhaltigen Materialisierung wurden vorab einheimische Rohstoffe gewählt - der Anteil an inländischem Konstruktionsholz beträgt über 80 Prozent. Die natürlich vorbewitterte Holzfassade mit dem auskragenden Dach ist eine unterhaltsarme und dauerhafte Konstruktion. Das Gebäude ist Teil des nachbarlichen Wärmeverbunds und wird von der mit Holzschnitzeln betriebenen Heizzentrale versorgt. Solaranlagen auf dem Dach erwärmen das Gebrauchswasser.

Quelle: pool architekten
Bilder: Andrea Helbling, Georg Aerni

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