Dämmung Zellulose | BAUKOBOX
Expertenwissen

Dämmung Zellulose

Bild: shutterstock/148020875

Eigenschaften

Zellulosefasern sind dampfdiffusionsfähig, feuchtigkeitsausgleichend und gut schalldämmend. Die Wärmeleitfähigkeit λ liegt bei 0,039–0,045, der Wasserdampfdiffusionswiderstand μ bei 1–3.

Lieferformen

Platten oder lose Fasern in Säcken

Einsatzbereich

Zellulosefasern eignen sich vorzüglich zur Dämmung von Hohlräumen zwischen Sparren im Dachbereich, Balkendecken und Holzständerwänden. Dämmplatten aus Zellulose können zwischen Dachsparren, in Trennwänden und bei der Außendämmung mit hinterlüfteten Fassaden verlegt werden. Zellulosefaser-Flocken werden zwischen Polsterhölzern von Fußbodenkonstruktionen oder auf obersten Geschoßdecken lose geschüttet oder offen aufgeblasen. Zellulose wird mit speziellen Maschinen unter Druck in Hohlräume von Dach- und Deckenkonstruktionen, Holzständerwänden usw. eingeblasen und ergibt eine winddichte und passgenaue Wärmedämmung ohne Verluste. Auch unregelmäßige Hohlräume lassen sich im Einblasverfahren fugenfrei dämmen. Je nach Art des Hohlraumes sind unterschiedliche Verdichtungen erforderlich, damit keine Leerräume bleiben und keine Setzungen auftreten. Es gibt Nassverfahren für Konstruktionen, wo trockenes Einblasen nicht möglich ist. Der Zellulose wird 10 % reines Wasser beigemischt und diese Masse wird offen aufgesprüht. Die Wand muss bis zur Austrocknung unbedingt offen bleiben.

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Quelle: Die Umweltberatung

rot= Einsatzbereiche, grau= nicht möglich

Bild: Die Umweltberatung