Gitterroste bestehen meist aus sich rechtwinklig kreuzenden Flachprofilen aus feuerverzinktem Stahl oder Edelstahl, die miteinander verschweißt oder verpresst sind.
Die Tragstäbe selbst werden untereinander durch die kleineren Querstäbe verbunden. Zur Stabilisierung des Gitterrostes sind an den Rändern Stahlprofile angeschweißt, die ebenfalls feuerverzinkt sind. Sind die Querstäbe so hoch wie die Tragstäbe, so spricht man von Vollrosten.
Bild: Gitterrost als Vollrost - baukobox
Die Lastabtragungsrichtung geben die höheren Tragstäbe des Gitterrostes vor, sie spannen also i.d.R. über die kurze Seite.
Werden die Tragstäbe und Füllstäbe gleich hoch oder mit dem gleichen Querschnitt ausgeführt, spricht man von einem Vollrost.
Als Tragstab gilt dann derjenige, der an beiden Enden aufliegt und dessen Unterseite nicht geschlitzt ist.
Der Vorteil zum normalen Pressrost liegt in einem erhöhten Sichtschutz und der Gestaltung.
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