Befestigungsverfahren für Kunststoff-/ Elastomerabdichtungsbahnen - Basiswissen | BAUKOBOX
Basiswissen

Befestigungsverfahren für Kunststoff-/ Elastomerabdichtungsbahnen

Die Befestigung hängt von der gewählten Kunststoff-/ Elastomerbahn und vom konkreten Einsatzfall ab und ist unter Berücksichtigung der zutreffenden DIN-Normen/ Flachdachrichtlinie und in Rücksprache mit dem Hersteller bzw. der ausführenden Firma festzulegen:

 

  1. Verklebung: vollflächige Verklebung über eine Selbstklebeschicht oder produktbezogene Systemklebstoffe, z.B. mit Polyurethan aber auch mit Heißbitumen bei bitumenverträglichen Bahnen.
  2. Mechanische Befestigung: lose verlegte Bahnen, stellenweise durch mechanische Befestigungsmittel mit dem Untergrund verbunden, z.B. linear über Flachbänder oder punktuell über Halteteller, jeweils aus Metall, kunststoffbeschichtetem Metall oder Kunststoff. Bei einer Flachdachabdichtung muss die Befestigung hinsichtlich ihres Widerstandes gegen Windsog statisch bemessen werden.
  3. Sicherung durch Auflast (nur bei einer Flachdachabdichtung): lose verlegte Bahnen, gegen Windsog gesichert über flächige Auflast, z.B. durch eine Gesteinsschüttung der Korngröße 16/32 in einer Mindestdicke von 50 mm, oder mit Betonplatten, Betonverbundpflaster, oder Vegetationsschichten. Die erforderliche Auflast muss hinsichtlich ihrer Absicherungswirkung gegen Windsog statisch bemessen werden.

Quelle: bauwion