Außenputz - Expertenwissen | BAUKOBOX
Expertenwissen

Außenputz

Putz ist eine seit Jahrtausenden bewährte Wandbekleidung, insbesondere auf Mauerwerk. Als Außenputz besteht er in der Regel aus zwei Lagen: dem Unter- und dem Oberputz. Die Vielzahl der Möglichkeiten hinsichtlich Material, der Kombination von Unter- und Oberputzen und der Oberflächengestaltung ermöglichen einen sehr vielseitigen Einsatz von Außenputz bei Neubauten und Altbauten.

Arten von Unterputz:

  • Normalputz (GP)
  • Leichtputz (LW)
  • Dämmputz (T)
  • Sanierputz (R)

Bei der Wahl eines Außenputzes sind Einschränkungen zu berücksichtigen, die sich aus dem Untergrund (Material, Rohdichte, Salz-/ Feuchtebelastung) und ggf. weiteren Anforderungen (z.B. Denkmalschutz, erhöhte Witterungsexposition) ergeben. Die Eigenschaften des Unterputzes, insbesondere seine Trockenrohdichte und Festigkeit, müssen sowohl auf die Eigenschaften des jeweiligen Untergrundes als auch auf den vorgesehenen Oberputz abgestimmt sein. [...]

Quelle: bauwion

Während der Unterputz immer aus mineralischen Ausgangsstoffen besteht, gibt es beim Oberputz eine Vielzahl an Möglichkeiten hinsichtlich Material und Oberflächengestaltung. Die Eigenschaften des Oberputzes, insbesondere Wasserdampfdurchlässigkeit, Trockenrohdichte und Festigkeit, müssen auf die Eigenschaften des Unterputzes abgestimmt sein.

Arten von Oberputz:

Pastöse Oberputze:

  • Kunstharzputz
  • Silikonharzputz
  • Silikatputz
  • Außenputz mit Lotuseffekt

Mineralische Oberputze:

  • Mineralputz
  • Edelputz

Oberputze werden in der Regel auf einen mineralischen Unterputz aufgetragen. Die Eigenschaften des Oberputzes, insbesondere Wasserdampfdurchlässigkeit, Trockenrohdichte und Festigkeit, müssen auf die Eigenschaften des Unterputzes abgestimmt sein. Es werden dünnschichtige und dickschichtige Oberputze unterschieden. Dünnschichtige Oberputze werden in Kornstärke aufgetragen, d.h. in der Regel bis zu5 mm. Gem. DIN 18350 (VOB C) beträgt die Körnung für dünnschichtige Oberputze mind. 3 mm, bei Unterschreitung sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, z.B. eine Gewebespachtelung. Für normale Putze muss die mittlere Putzdicke des Systems aus Unter- und Oberputz insgesamt 20 mm betragen, an einzelnen Stellen ist eine Unterschreitung um bis zu 5 mm zulässig.Für einlagige Putze aus Werkmörtel gilt eine durchschnittliche Dicke von 15 mm. Auch hier ist eine Unterschreitung um 5 mm an Einzelstellen möglich. [...]

Quelle: bauwion

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