Windwiderstandsfähigkeit - Basiswissen | BAUKOBOX
Basiswissen

Windwiderstandsfähigkeit

Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Winddruck und Windsog wird in DIN EN 12210 definiert und ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Fenstern und Außentüren. Dabei wird das Maß der Rahmendurchbiegung bei einem bestimmten Prüfdruck zur Einteilung in verschiedene Kategorien ausgewertet. Diese werden mit folgenden Kurzzeichen beschrieben:

Rahmendurchbiegung: Klassen A (relative frontale Durchbiegung ≤1/150), B (≤1/200) und C (≤1/300)

Prüfdruck: Klassen 1 (400 Pa Prüfdruck) bis 5 (2.000 Pa Prüfdruck)

 

Beispiel: Windwiderstandsfähigkeit B2: Das entspricht einer Durchbiegung von max. 1/200 bei einem Prüfdruck von 800 Pa.

 

Eine übersichtliche Entscheidungshilfe für die Auswahl der richtigen Windwiderstandsfähigkeit ist durch die Tabellen 2 und 3 der "Richtlinie FE-05/2, Einsatzempfehlungen für Fenster und Außentüren – Teil 1" des ift-Rosenheim möglich. Dort ist eine tabellarische Einordnung in Abhängigkeit der Windlastzone, der Einbauhöhe und der Geländekategorie zu treffen.

Quelle: bauwion