Hybridrasen für Sportplätze - Basiswissen | BAUKOBOX
Basiswissen

Hybridrasen für Sportplätze

Naturrasen-Sportbelag, verstärkt durch künstliche Fasern. Beim Neu- oder Umbau von Fußballplätzen mit Hybridrasen kommen drei gängige Varianten zum Einsatz:

  • Variante 1: Kunstfasern und verschiedene Zusatzstoffe werden in die Rasentragschicht eingemischt.
  • Variante 2: Eine Kunststoffmatte wird auf das Erdplanum gelegt, mit Material für die Rasentragschicht verfüllt und entsprechendes Saatgut eingestreut.
  • Variante 3: In den Naturrasen werden Kunststofffasern implantiert, die ca. 16 - 18 cm tief in den Untergrund reichen und sich dort mit den Wurzeln des Naturrasens verbinden.

Die beiden ersten Varianten kommen im Rahmen des Sportplatzbaus im kommunalen Bereich, wie auch in Stadien oder in höherklassigen Trainingszentren zum Einsatz. Die dritte Variante kommt aktuell in verschiedenen Bundesligastadien und Trainingsleistungszentren höherklassiger Vereine zum Einsatz und wird von manchen Herstellern auch als „Bundesliga-Hybridrasen“ bezeichnet.

 

Optik: Durch den flächigen Pflanzenbewuchs entsteht eine ästhetische und natürliche Oberfläche.

 

Eigenschaften: Der Hybridrasen kombiniert die Robustheit eines Kunstrasens mit den optimalen Boden-/Spieleigenschaften eines Naturrasens.

 

Verwendung im Bauwesen: Insbesondere in Bundesligastadien, zunehmend jedoch auch in kommunalen Sportstätten.

 

  1. Naturrasen und Kunststofffasern        
  2. Webmatte
  3. Rasentragschicht (80 - 120 mm
  4. Baugrund
  5. Drainstrang mit Drainrohr

 

Quelle: bauwion