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Expertenwissen

Dämmung Kalziumsilikat

Kalziumsilikat ist ein mineralischer Baustoff aus Siliziumdioxid, Kalziumoxid, Wasserglas und Zellulose besteht und durch Wasserdampf gehärtet wird. Er ist saugfähig, schimmelbeständig und nicht brennbar.

Meist kommt der Baustoff in Form von Platten zum Einsatz.

Mehr über Kalziumsilikat

Um aus Kalziumsilikat Dämmplatten herzustellen wird Kalk und Quarzsand Porenbildner hinzugefügt und das Gemisch dann in Wasser aufgeschlemmt. Unter hohem Druck werden die Platten dann mit Hilfe von Wasserdampf ausgehärtet.

Eigenschaften:

Kalziumsilikat ist in gehärteter Form druckfest, formstabil, alkalisch, diffusionsoffen und nicht brennbar. Es kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und hat zudem Wärmedämmeigenschaften.

Einsatzbereich:

In vielen Fällen werden die Platten zur Schimmelbekämpfung eingesetzt, in speziellen Fällen auch als Innendämmung von Außenwänden. Als Bekleidung dient Kalziumsilikat als baulicher Brandschutz.

Hinweise zur Planung

Verarbeitung:

Ähnlich wie Porenbeton lässt sich das Material sägen und bohren. Die Platten können auf mineralische, gipsfreie Untergründe verklebt werden. Um eine Hinterlüftung zu vermeiden, ist von einem Punkt-Wulst-Verfahren abzuraten und die vollflächige Verklebung mit Hilfe eines Zahnspachtels wird empfohlen. Die Oberfläche kann im Anschluss mit einem mineralischen Putz, leichter Papiertapete oder einer Kalkzementglätte versehen werden. Diffusionssperrende Schichten sind zu vermeiden, um die Eigenschaften der Platte nicht zu beeinträchtigen.

Außerdem können die Platten auf Innenwänden mit Lehmmörtel geklebt werden oder im Falle, dass sie als Brandschutzmittel zum Einsatz kommen, verschraubt werden, um die Montage zu vereinfachen.

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