Zementfestigkeitsklasse nach DIN EN 197-1 - Basiswissen | BAUKOBOX
Basiswissen

Zementfestigkeitsklasse nach DIN EN 197-1

Nach DIN EN 197-1 werden Normalzemente wie folgt eingeteilt:

 

  • CEM I (Portlandzement)
  • CEM II (z.B. Portlandhüttenzement)
  • CEM III (Hochofenzement)
  • CEM IV (Puzzolanzement)
  • CEM V (Kompositzement)

 

Die Zementfestigkeitsklasse bezeichnet die Festigkeitsentwicklung von Normalzement nach dem Beginn des Hydratationsvorganges. Normalzement wird dabei gemäß seiner geprüften Mindestdruckfestigkeit nach 28 Tagen (= Normfestigkeit) in drei Klassen unterteilt:

 

  • Klasse 32,5
  • Klasse 42,5
  • Klasse 52,5

 

Während die Normfestigkeit die Festigkeit nach 28 Tagen angibt, erfolgt über die Zusätze L (low), N (normal) und R (rapid) eine ergänzende Klassifizierung, die die Festigkeit in der frühen Phase der Erhärtung nach 2 bzw. 7 Tagen (= Anfangsfestigkeit) beschreibt, die genauen Werte sind der DIN EN 197-1 zu entnehmen:

 

  • L: niedrige Anfangsfestigkeit (gilt nur für CEM III-Zemente = Hochofenzemente)
  • N: übliche Anfangsfestigkeit
  • R: schnelle Anfangsfestigkeit

Quelle: bauwion