Dämmung Schaumglas - Expertenwissen | BAUKOBOX
Expertenwissen

Dämmung Schaumglas

Eigenschaften

Der Dämmstoff ist frostsicher, unbrennbar, verrottet nicht, ist praktisch diffusionsdicht, fäulnisfest, resistent gegen Ungeziefer und hält hohen Druckbelastungen stand. Schaumglas besteht aus geschlossenen und gas-undurchlässigen Zellen. Die Dämmwirkung entsteht durch das eingeschlossene Co2 in den Zellen ( λ = 0,038–0,145 W/mK).

Bild: FOAMGLAS GmbH

Lieferformen

Schaumglas wird als Schotter in Säcken bzw. Platten geliefert.

Einsatzbereich

Schaumglasschotter wird im Hausbau vor allem als lastabtragende Wärmedämmung unter Fundament und Kellerplatten eingesetzt. Schaumglasschotter übernimmt dabei die Drainagefunktion der Rollierung und fungiert gleichzeitig als außenliegende Wärmedämmung gegen das Erdreich und ersetzt daher konventionelle Fundamentunterbauten mit Schotter und druckbeständigen XPS-Platten. Voraussetzung für den Einbau bei drückendem Wasser ist ein gut versickerungsfähiger Boden oder bei bindigem Boden eine funktionierende Drainage, da die Wärmedämmeigenschaften bei drückendem Wasser nachlassen. Besonders beliebt ist der Einbau von Schaumglasschotter bei der Dämmung erdberührter Fußböden in der Althaussanierung.

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Quelle: Die Umweltberatung

Bild: Die Umweltberatung

rot= Einsatzbereiche, grau= nicht möglich

Schaumglas wird zu einem Großteil aus Recycling-Glas sowie weiteren natürlichen Rohstoffen (Sand, Dolomit, Kalk) hergestellt. Es ist ein anorganischer Dämmstoff, der sehr druckfest, nicht brennbar und dampfdicht ist, sodass keine Dampfsperre unter der Dämmebene notwendig ist. Dabei ist Foamglas sehr robust z. B. gegen Schädlinge oder Säuren, bleibt aber trotzdem leicht zu bearbeiten.

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Quelle: bauwion