KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG - KOROMINERAL Lasur im Kontext realisierter Projekte | BAUKOBOX

KOROMINERAL Lasur

KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG

Beschreibung

Spezialimprägnierung - farbige Oberflächenvergütung

auf Lithiumsilikat-Basis

KOROMINERAL Lasur ist eine zweikomponentige Imprägnierung auf Lithiumsilikat-Basis zur Oberflächenvergütung zementgebundener Untergründe in den Farbtönen stein- oder mausgrau (keine RAL-Farben).

Mehr Über

Anwendung

KOROMINERAL Lasur wird zur Imprägnierung von zementgebundenen Estrich- und Betonflächen sowie speziell von KORODUR Estrichen verwendet. Durch die Pigmentierung ist KOROMINERAL Lasur besonders auf neuen, optisch ungleichmäßigen Betonflächen und gleichermaßen auch auf Altbelägen geeignet. Die jeweilige Fläche wird optisch aufgewertet. Zudem wird die Oberfläche gegen das Eindringen von Flüssigkeiten wie z.B. Öle, Fette usw. geschützt. KOROMINERAL Lasur ist nicht dauer-wasserbeständig.

Eigenschaften

  • verbesserte Oberflächenoptik und -eigenschaften
  • erhöhte Dichtigkeit
  • wasserabweisende Wirkung
  • verbesserte Oberflächenhärte und Chemikalienbeständigkeit
  • weniger Staubanfall
  • verbesserte Reinigungsfähigkeit

Verarbeitung

Die Imprägnierung von frisch eingebauten Beton- oder Estrichflächen mit KOROMINERAL Lasur sollte frühestens nach Abtrocknung der Oberfläche erfolgen. Die Restfeuchte im Untergrund muss < 4 CM-% betragen.

  • Untergrund: Der Untergrund muss trocken, fest, sauber, saugfähig und frei von Öl, Fett und sonstigen als trennmittelwirkenden Verunreinigungen sein. Zur Vorbereitung des Untergrunds ist mindestens eine intensive Nassreinigung mit groben (z. B. schwarzen) Reinigungspads erforderlich. Bei hartnäckigen Sinterschichten oder sehr dichten Bodenbelägen ist Anschleifen (metallgebundene Diamantwerkzeuge ca. #80) oder Bürsten (Stahlbürsten) der Fläche erforderlich. Nach dem Schleifen muss immer eine Nassreinigung (Feinreinigung) mit einem Scheuersaugautomaten durchgeführt werden. Vor dem Auftrag ist die Restfeuchte vom Untergrund zu ermitteln. Diese muss < 4 CM-% liegen, da es später zu Farbunterschieden kommen könnte. Keine aufsteigende Feuchtigkeit gemäß ASTM D4263 (PE-Folie). Überprüfung mit TRAMEX-Feuchtmessgerät mit Anzeigewert < 5 %. Die Oberflächentemperatur sollte zwischen 10 °C und 25 °C liegen.
  • Verarbeitung: Komponente A und B jeweils vor dem Mischen kurz aufrühren. Komponente B langsam in Komponente A einrühren und danach 3 Minuten mit Elektroquirl mischen. Anschließend wird das Umtopfen in ein separates Verarbeitungsgefäß empfohlen. KOROMINERAL Lasur muss innerhalb von 60 Minuten (bei 20 °C) nach dem Mischen verarbeitet werden. Älteres Material darf nicht weiterverwendet werden! Die Verarbeitung erfolgt gleichmäßig im Kreuzgang mit einer kurzflorigen Nylonwalze in zwei Arbeitsgängen. Je nach Temperaturbedingungen beträgt die Trocknungszeit zwischen den Arbeitsgängen 1 - 3 Stunden Bei der Verarbeitung Sonneneinstrahlung vermeiden. Während der Erhärtung darf die relative Luftfeuchtigkeit von 70 % nicht überschritten werden. Frische Flächen vor Tauwasser und sonstiger Feuchtigkeit schützen. Nach ca. 4 - 5 Stunden Trocknungszeit ist die Fläche begehbar, nach 48 Stunden mechanisch belastbar.Während der Trocknung für ausreichende Lüftung sorgen. Die Flächen sind 7 Tage vor Feuchtigkeit zu schützen. Nassreinigung ebenfalls frühestens nach 7 Tagen. Der Einsatz von hochalkalischen Grundreinigern ist zu vermeiden. Falls doch erforderlich, alkalische Reiniger erst nach 6 Monaten und nur in geringer Dosierung verwenden (siehe auch gesonderte Reinigungs- und Unterhaltspflege).

Ergänzende Hinweise

  • Umweltschutz: Wassergefährdungsklasse: WGK 1 (schwach wassergefährdend). Nicht in die Kanalisation geben. Komponente A: Abfallschlüssel/Abfallbezeichnungen gemäß EAK/ AVV. 08 02 99 Abfälle aus HZVA anderer Beschichtungen (einschließlich keramischer Werkstoffe): Abfälle a. n. g. Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften. Vollständig entleerte Verpackungen können einer Verwertung zugeführt werden. Komponente B: Abfallschlüssel/Abfallbezeichnungen gemäß EAK/AVV. 08 02 99 Abfälle aus HZVA anderer Beschichtungen (einschließlich keramischer Werkstoffe): Abfälle a. n. g. Entsorgung gemäß den behördlichen Vorschriften. Kontaminierte Verpackungen sind wie der Stoff zu behandeln.
  • Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 [CLP]: Komponente A: Verursacht Hautreizungen und schwere Augenschäden. Enthält epoxidhaltige Verbindungen. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen. Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. Komponente B: Verursacht schwere Augenschäden. Enthält epoxidhaltige Verbindungen. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Augenschutz/Gesichtsschutz tragen. BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

Lieferform

10 kg Doppelgebinde

Lagerung

Trocken und frostfrei im verschlossenen Originalgebinde aufrechtstehend lagern.

Haltbarkeitsdauer ca. 12 Monate.

Technische Informationen

Form: flüssig

Farbe: steingrau, mausgrau

Materialverbrauch je nach Saugfähigkeit des Untergrundes (Exakte Werte lassen sich durch entsprechende Vorversuche ermitteln.):

  • geglättete Flächen ca. 100 - 200 g/m2
  • raue Flächen ca. 300 - 350 g/m2

Ergiebigkeit je 30 kg Gebinde: ca. 100 - 200 m2

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