KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG - MORTAR MIX Schnellreparaturmörtel im Kontext realisierter Projekte | BAUKOBOX

MORTAR MIX Schnellreparaturmörtel

KORODUR Westphal Hartbeton GmbH & Co. KG

Beschreibung

mineralischer, multifunktionaler Schnellreparaturmörtel

für Schichtdicken von 10 - 150 mm

Rapid Set MORTAR MIX ist ein auf BCSA-Zementtechnologie basierender, mineralischer, multifunktionaler Schnellreparaturmörtel. Ideal dort, wo schnelle Festigkeiten, Dauerhaftigkeit und schwindarmes Aushärten gefordert sind. MORTAR MIX kann in Schichtdicken von 10 - 150 mm verarbeitet werden. Erstarrungsbeginn nach ca. 15 Minuten, belastbar in ca. 1 Stunde. MORTAR MIX ist von seiner Optik vergleichbar mit Portlandzement-Baustoffen und kann in ähnlicher Weise verarbeitet werden.

Mehr Über

Anwendung

MORTAR MIX ist ein multifunktionaler Schnellreparaturmörtel geeignet für Betoninstandsetzung, Reparatur von Stuck und Putz, einschichtige Außenputze, Ausgleichsschichten, Schalungsarbeiten sowie für die Reparatur von Fahrbahnen. Einsetzbar für innen und außen, auch in Nassbereichen. MORTAR MIX kann horizontal, vertikal und über Kopf verarbeitet werden.

Nachhaltiges Bauen

Die Verwendung von MORTAR MIX reduziert den CO2-Fußabdruck, steigert die Energie- und Ressourceneffizienz und schont die natürlichen Ressourcen. Die Herstellung des Rapid Set Zements benötigt 30 % weniger CO2-Ausstoß als herkömmlicher Portlandzement. Für weitere Informationen (z. B. LEED-Werte) zuständigen KORODUR Ansprechpartner kontaktieren

Eigenschaften

Bei hohem Schleifverschleiß ist MORTAR MIX auch in der Qualität MORTAR MIX SVS 5 mit Verschleißträger gem. DIN 1100 Gruppe A (KORODUR VS 0/5) für Bodensanierungen > 15 mm auf Anfrage lieferbar.

  • multifunktional einsetzbar
  • für Reparatur und Neubau
  • horizontal, vertikal und über Kopf
  • Einbaudicke 10 - 150 mm
  • schnellerhärtend, belastbar bereits nach ca. 1 Stunde nach Erstarrungsende
  • hochfest
  • spannungsarm
  • mineralisch
  • dauerhaft
  • frost-/tausalzbeständig
  • sulfatbeständig
  • chloridfrei
  • beständig gegen viele chemische Angriffe
  • exzellente Haftung: direkt, ohne Haftbrücke
  • Nachbehandlung nur mit Wasser
  • innen und außen
  • hohe Lagerstabilität

Verarbeitung

  • Untergrund: Untergrund säubern, lose Bestandteile, Zementschlämme, Staub, Säuren, Öl und Fett entfernen. Die Oberfläche muss für einen kraftschlüssigen Verbund rissefrei, eben sowie rau und offenporig sein. Die in den Regelwerken geforderten Oberflächenzugfestigkeiten sind zu beachten (1 N/mm2 sind nicht zu unterschreiten). Vor der Verarbeitung ist der Untergrund gründlich vorzunässen. Bei stark saugenden Untergründen muss das Vornässen ggf. mehrmals wiederholt werden*. Ein Wasserfilm bzw. Pfützenbildung ist dabei zu vermeiden. * Bei Bedarf ist eine Grundierung auf Acrylatbasis zu integrieren.
  • Verarbeitung: Vor Beginn der Arbeiten sollte ausreichend Personal und geeignete Ausrüstung bzw. Werkzeug vorhanden sein. MOTAR MIX mit der vorgegebenen Wassermenge je nach Art der Verarbeitung ca. 1 - 3 Minuten im geeigneten Zwangsmischer oder Rührquirl mischen. Zum Mischen zunächst Wasser in den Mischbehälter vorgeben. Dann bei laufendem Mischer oder Rührquirl MOTAR MIX hinzugeben. Bei geringerer Wasserzugabe erhöhen sich die Festigkeiten, wobei die maximale Wasserzugabe NICHT überschritten werden darf. MOTAR MIX kann nach herkömmlichen Methoden verarbeitet werden. Die Endbearbeitung sollte so schnell wie möglich erfolgen. MOTAR MIX kann geglättet, gerieben oder mit Struktur versehen werden. Der Einbau sollte in einer kompletten Lage, d. h. nicht schichtweise und möglichst gleichmäßig erfolgen. Keine Verlegung auf gefrorenen Untergründen. Bei der Verdichtung sollten Luftporen weitgehend verhindert werden. Bei Temperaturen > 20 °C verkürzt sich die Verarbeitungszeit, bei Temperaturen < 20 °C kann sich die Festigkeitsentwicklung verzögern. Zur Verlängerung der Verarbeitungszeit kann Rapid Set SET CONTROL (Verzögerer) oder für erhöhte Fließfähigkeit Rapid Set FLOW CONTROL (Plastifizierer) sowie das Additiv FAST zur Beschleunigung der Abbindezeit zugegeben werden (siehe Datenblatt CONCRETE PHARMACY).

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung mit Wasser hat unmittelbar zu erfolgen, sobald die Oberfläche ihren feuchten Glanz verloren hat und sollte innerhalb einer Stunde wiederholt durchgeführt werden, bis das Produkt ausreichende Festigkeiten erreicht hat. Bei Auftreten längerer Abbindezeiten, bei zu niedrigen Temperaturen oder der Verwendung eines Verzögerungsmittels, können längere Nachbehandlungszeiten erforderlich werden.

Lieferform

25 kg Papierspezialverpackung

Lagerung

Trocken lagern wie Zement. Haltbarkeitsdauer ca. 12 Monate.

Technische Informationen

Qualität: C45/55

Körnung: 0 - 3 mm

Farbe: hellgrau

Gängige Einbaudicken (*im 1. Arbeitsgang je nach gewählter Konsistenz):

  • Boden: 10 - 150 mm
  • Decke / über Kopf: i. M. 15 mm*
  • Wand: i. M. 20 mm*

Abbindezeit (Anlehnung an DIN EN 196-3):

  • Erstarrungsbeginn: ca. 15 Minuten
  • Erstarrungsende: ca. 35 Minuten

Belastbar: nach ca. 60 Minuten

Belegreife (Die Belegreife ist unabhängig von der Schichtdicke und wird durch die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Es wird empfohlen, die Restfeuchte durch eine geeignete Messung zu prüfen.):

  • diffusionsoffene Beläge (z. B. Fliesen, diffusionsoffene Farbanstriche): nach ca. 2 Std.
  • diffusionsdichte Beläge (z. B. Parkett, Bitumenabdichtung): nach ca. 16 Std.

Druckfestigkeit [N/mm2] (DIN EN 1015-11):

  • nach 60 Minuten: > 17,0 N/mm2
  • nach 180 Minuten: > 28,0 N/mm2
  • nach 7 Tagen: > 35,0 N/mm2
  • nach 28 Tagen: > 50,0 N/mm2

Biegezugfestigkeit [N/mm2] (DIN EN 1015-11):

  • nach 60 Minuten: > 3,4 N/mm2
  • nach 180 Minuten: > 5,4 N/mm2
  • nach 7 Tagen: > 5,2 N/mm2
  • nach 28 Tagen: > 5,3 N/mm2

Haftzugfestigkeit [N/mm2] (DIN EN 1542):

  • i. M. ca. 3,5 N/mm2, Anforderung erfüllt: ja

Statischer E-Modul [N/mm2] (DIN EN 13412):

  • ca. 26.827 N/mm2, Anforderung erfüllt: ja

Sulfatbeständigkeit (Prüfung nach Wittekindt):

  • Anforderung erfüllt: ja

Frost- / Tausalzprüfung (CDF) (BWA-Merkblatt Frostprüfung):

  • Anforderung erfüllt: ja

Chloridionengehalt (DIN EN 1015-17):

  • i. M. 0,007, Anforderungen erfüllt: ja

Temperatur (Verarbeitungs-, Umgebungs- u. Untergrundtemperatur): ≥ 5 °C

Wasserzugabe:

  • je 25 kg Gebinde: ca. 3,0 - 4,5 l

Materialverbrauch:

  • je m2 je mm: ca. 2,0 kg

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